Zugluft verhindern: 5 Tipps für ein winddichtes Zuhause
Wussten Sie, dass Sie zwischen 400 und 1.000 Euro pro Jahr sparen können, wenn Sie Ihr Haus gegen Zugluft schützen?
Die Experten von Shark haben deshalb fünf Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre eigenen vier Wände ganz einfach abdichten und so Ihre Energiekosten niedrig halten können.
Was ist Zugluftschutz?
Unter Zugluftschutz versteht man das Abdichten unerwünschter Öffnungen, durch die kalte Luft eindringen und warme Luft entweichen kann. Durch das Schließen dieser Lücken bleibt die Wärme im Haus und die Effizienz der Zentralheizung wird maximiert. Einige einfache, kostengünstige und schnelle Maßnahmen helfen Ihnen, im Winter warm zu bleiben, ohne die Heizung aufzudrehen und Ihre Energierechnung in die Höhe zu treiben.
Achten Sie darauf, dass die Fenster in der Küche und im Bad nicht blockiert werden, da diese Räume feucht werden können. Blockieren Sie auch nicht die Lüftungseinrichtungen wie Dunstabzugshauben, Wand- und Fensterlüftungen oder Lüftungssteine – sie halten die Wände trocken und frisch und sorgen für ein sicheres Zuhause. Auch Räume mit offenen Kaminen oder Schornsteinen sollten weiterhin von außen belüftet werden.
5 Tipps, um Zugluft im Haus zu stoppen:
1. Verwenden Sie Zugluftstopper an den Fenstern
Fenster sind eine häufige Quelle für Wärmeverluste, selbst wenn sie geschlossen sind. Mit selbstklebenden Schaumstoffstreifen, die rund um den Fensterrahmen und an der Innenkante angebracht werden, können Sie Zugluft auch bei geschlossenen Fenstern effektiv verhindern.
2. Zugluftschutz auf der Innenseite von Außentüren
Wie bei den Fenstern kann auch an Ihrer geschlossenen Haustür Zugluft auftreten. Diese kann an verschiedenen Stellen entstehen, zum Beispiel am Schlüsselloch oder am Briefkasten. Spezielle Abdeckungen für diese Bereiche sind erhältlich, oder Sie können sie selbst anfertigen. Achten Sie jedoch darauf, nichts ins Schlüsselloch zu stecken.
Verwenden Sie dieselben Isolierstreifen wie an den Fenstern auch an den Kanten der Tür, falls dort Lücken bestehen. Zugluftstopper, die an der Unterseite der Tür entlanglaufen, können ebenfalls helfen. Alternativ können Sie auch selbst welche aus einem zusammengerollten Handtuch oder einem Nackenkissen basteln. Achten Sie darauf, dass alle Gegenstände im Notfall schnell zur Seite geräumt werden können.
3. Wenn Sie einen offenen Kamin haben, dichten Sie ihn gegen Zugluft ab, wenn er nicht benutzt wird.
Lassen Sie den Schornstein von einem professionellen Dachdecker mit einer Kappe versehen oder bauen Sie einen Schornsteinzugstopper ein. Denken Sie daran, den Zugstopper zu entfernen, wenn Sie ein Feuer anzünden.
4. Dachfenster und Dachboden nicht vergessen!
Wärme steigt nach oben, daher können Lücken oder fehlende Dämmung im Dachgeschoss zu erheblichen Wärmeverlusten führen. Verwenden Sie selbstklebende Dämmstreifen rund um Ihre Dachbodenluke, um das Eindringen von Zugluft zu verhindern. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Dachboden gut isoliert ist.
5. Risse in den Dielen schließen
Fühlen Sie sich unter den Füßen kalt? Fußboden und Sockelleisten dehnen sich bei Wärme aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Dadurch können Fugen und Risse entstehen, durch die Zugluft eindringen kann.
Bodenisolierung ist eine gute Idee für Räume im Erdgeschoss oder im ersten Stock über einem unbeheizten Raum, z. B. über einer Garage. Aber es gibt auch schnell umsetzbare Lösungen: Verwenden Sie Dichtungsmittel oder Kitt, um die Fugen zwischen Fußleiste und Fußboden zu schließen oder Risse in alten Dielenböden abzudichten. Eine weitere einfache Maßnahme sind Teppiche. Sie sind wärmer als harte Böden, besonders wenn sie eine dicke Unterlage haben, und können Zugluft gut abhalten.